St. Josefsheim


Die Karmelitinnen vom Göttlichen Herzen Jesu, gegründet von Maria Theresia Tauscher, einer konvertierten Pastorentochter, kümmerten sich um verwaiste und hilflose Kinder. Ihr Orden wurde 1891 bestätigt. Seitdem unterhalten die Schwestern das St. Josefsheim, über dessen Eingang in der Pappelallee stand: "Gehet alle zu Josef, dem Vater der Armen." Der Dreikönigssaal des St. Josefsheimes war der erste Gottesdienstraum der damaligen Kuratie Heilige Familie. Später wurde auf dem Gelände eine Kirche gebaut, in der eine italienische Gemeinde und die Gemeinde Heilige Familie zu Hause war.

Diese Kirche besticht durch ihre Schlichtheit und ist heute Konventkirche für die neun Schwestern. 1909 wurde sie als Notkirche auf dem Hofgelände des Heims im schlichten neugotischen Stil errichtet. Gekennzeichnet ist der Bau des Architekten August Kaufhold durch eine flache Decke, einen kleinen Turmanbau und eine Kapelle über dem früheren Eingang. In dem mehrfach umgestalteten Altarraum steht seit 1985 ein mächtiger Sandsteinaltar.

In der Zeit der Renovierung der Pfarrkirche Heilige Familie (1992/93) diente die Kirche im St. Josefsheim der Pfarrgemeinde als Heimat.

Pfr. W. Marschner

[Navigation/Hauptseite]*   [zurück]   [Seitenanfang]
*falls nicht vorhanden

©GB