Gemeinde lebt – trotz Corona-Virus

Liebe Schwestern und Brüder, liebe Gäste,

die Corona-Pandemie mit ihren aktuellen Beschränkungen belastet uns. Dennoch lebt unsere Gemeinde und lädt ein:

  • Wir feiern öffentliche Gottesdienste in unseren Kirchen je nach Platzverhältnissen mit bis zu 120 Teilnehmern – unter Einhaltung der Abstands- und Maskenregeln. Bei Gottesdiensten im Freien ist die Teilnehmerzahl unbegrenzt. Ab 27. November gelten nach Anordnung des Erzbistums 2G-Bedingungen. Erwachsene müssen geimpft oder genesen sein. Werktags und am Sonntagabend um 19 Uhr haben auch Ungeimpfte, die getestet sind, Zutritt. Bitte melden Sie sich, wenn Sie Hilfe benötigen. Bitte nutzen Sie für die Sonntage unser Anmeldeverfahren.
  • Denken Sie auch an die Möglichkeit der Werktagsgottesdienste mit wenigen Teilnehmern!
  • Unsere Kirchen St. Augustinus und Hl. Familie sind zu bestimmten Stunden zum persönlichen Gebet geöffnet:
    • montags bis freitags von 12-13 Uhr,
    • Hl. Familie außerdem samstags von 17-18 Uhr.
  • Unser Pfarrbüro ist zu den angegebenen Zeiten geöffnet.
  • Bleiben Sie miteinander in der Gemeinde verbunden – durch das Telefon, Mails oder über Anregungen auf unserer Homepage. Wenn Sie lieber nicht zum Gottesdienst kommen möchten, nutzen Sie die Möglichkeit,  innezuhalten, miteinander zu beten, in der Heiligen Schrift zu lesen (die Tagesliturgie finden Sie auch auf der Homepage unserer Gemeinde) oder einen Fernsehgottesdienst mitzufeiern. Versammeln Sie sich, wo es geht, in Ihrer Familie.

Gott ist auch jetzt da und will uns durch diese Zeit tragen. Gerade jetzt brauchen wir seine Kraft, seine Geist, der größer ist als die Ängste und Sorgen.

In unserem Land läuten um 12 und um 18 Uhr die Kirchenglocken. Bringen Sie in einem kurzen Augenblick, wenn Sie die Glocken hören, die Menschen vor Gott:

  • Ihre Familie nah und fern, unsere Gemeinde, die Menschen in Ihrem Haus
  • die Erkrankten und die Ärzte, Schwestern und Pfleger, die sich um sie mühen
  • die alten Menschen, die nicht mehr aus den Wohnungen kommen oder in den Heimen Einschränkungen erfahren
  • die Verantwortlichen, die immer wieder nach Wegen suchen müssen; alle Menschen in Angst und Sorge
  • die Bitte um einen rücksichtsvollen Umgang miteinander.

Im ökumenischen Konvent begegnete uns ein Vers aus der Bibel, den wir an unseren Kirchen anbrachten und der uns nach wie vor leiten kann:

"Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit."

(2 Tim 1,7).

Herzliche Grüße

Ihr Pfarrer Dr. Michael Höhle